Hans Ströbitzer Preis

Der Journalistenpreis des Pressvereins in der Diözese St. Pölten. 

Hans Ströbitzer Preis

Namensgeber für den Journalisten Preis des Pressvereins ist der langjährige Chefredakteur der Niederösterreichischen Nachrichten, Prof. Hans Ströbitzer.


1.  Preis: EUR 3.000,--

2.  Preis: EUR 1.500,--

3. Preis: EUR 500,--

Die Preise werden in Kooperation mit der Schoellerbank verliehen.

Die Haltung

Sein Zugang und seine Persönlichkeit geben für diesen Preis die Richtung vor: ein Journalismus aus einem christlichen Weltbild heraus, kritisch, aber mit Respekt und stets auf die Würde des Menschen bedacht, nachhaltig wirksam, verantwortungsvoll und letztlich immer konstruktiv.

Die Kategorien

Ausgezeichnet werden jährlich Journalistinnen und Journalisten, deren Zugang zu ihren Themen und den Menschen, über die sie berichten, dem Vorbild Ströbitzers gerecht wird. Chefredakteure und HerausgeberInnen sind aufgerufen jeweils bis zu drei Personen bis zu einem Alter von 35 Jahren zu nominieren. In Frage kommen Kolleginnen und Kollegen, die einen Bezug zu NÖ aufweisen.


Weiters wird aus den Einreichungen der Förderpreis an Nachwuchstalente vergeben. Herzlichen Dank dem Kuratorium für Journalistenausbildung für die Preisstiftung der Förderpreise in Form von Ausbildungsgutscheinen.

Mag. Helmut Siegler, Mitglied des Vorstandes Schoellerbank, gratuliert Verena Gleitsmann.

Verena Gleitsmann
mit 1. Hans Ströbitzer Preis 2020 ausgezeichnet

Die ORF Auslandskorrespondentin in Berlin überzeugte die Jury durch ihre Kompetenz, ihre ausgewogene und menschlich respektvolle Berichterstattung. Verena Gleitsmann verlor trotz ihrer internationalen Berichterstattung nie ihr Heimatbundesland aus den Augen.
ORF Auslandschef Roland Adrowitzer hob den unermüdlichen und beharrlichen Arbeitseinsatz hervor, an allen Stätten ihres Wirkens.


Wir gratulieren Verena Gleitsmann sehr herzlich! 

Ehrenpreis für sein Lebenswerk an Hugo Portisch

Die Jury vergab 2020 einen Ehrenpreis an den leider im April 2021 verstorbenen Hugo Portisch. 

Für Portisch schloss sich damit ein Kreis, da er eine besondere Beziehung zu St. Pölten und zum Pressverein besaß: Er machte seine ersten journalistischen Gehversuche 1947 als Praktikant in der Wiener Redaktion der „St. Pölten Zeitung“, die vom Pressverein herausgegeben wurde. Deren Chefredakteur war sein Vater Emil Portisch, der nach seiner Flucht aus der Slowakei bei Verwandten in St. Pölten unterkam. Sein Sohn Hugo Portisch gründete dann 1954 den „Kurier“ mit und war später jahrzehntelang eines der Aushängeschilder des ORF.

Alle Preisträgerinnen und Preisträger 2020

Platz 1: Verena Gleitsmann, ORF


Die ORF Auslandskorrespondentin überzeugte die Jury durch ihre Kompetenz sowie ihre ausgewogene und menschlich respektvolle Berichterstattung. Sie betonte in ihrer Dankesrede, dass sie es als ihre Aufgabe sehe Dinge zu erklären, die zunächst unverständlich erschienen.

Platz 2: Markus Glück, NÖN, Leitung Lokalredaktion NÖN

Markus Glück wurde mit 19 Jahren, neben seinem Studium der Publizistik und Politikwissenschaften, Journalist. Mit 29 Jahren übernahm er die Leitung der NÖN Lokalredaktion in Melk. Er zeichnet sich durch einen freundlichen und sympathischen Umgang aus und hat immer den Menschen im Blick. Er versteht sich als Anwalt der Bürger und besitzt gleichzeitig die nötige Standhaftigkeit, die einen Lokaljournalisten besonders fordert.

Platz 3: Daniel Seper, Miteinander, Canisius-Werk.

Daniel Seper ist promovierter Theologe, unterrichtet an der Uni Wien, ist gebürtiger Kärntner und lebt in Ziersdorf, Niederösterreich. Seit Jahren schreibt er ehrenamtlich für die Zeitschrift „Miteinander“ des Canisiuswerkes.


Auszeichnung der Nachwuchstalente des St. Pöltner Magazins "MfG"

Förderpreise 2020

Die Förderpreise in Form von Ausbildungsgutscheinen, gestiftet vom Kuratorium für Journalistenausbildung, gingen 2020 an drei junge Nachwuchstalente des St. Pöltner Magazins „MfG“: 

Thomas Winkelmüller
Johannes Mayerhofer
Sascha Harold
Hans Ströbitzer Preis

Die Jury

    • Katharina Brandner, Medienreferentin der Diözese St. Pölten
    • Michael Prüller, Sprecher von Erzbischof Kardinal Schönborn
    • Michaela Stefan-Friedl, langjährige Sprecherin Raiffeisen NÖ-Wien
    • Nikolaus Koller, Kuratorium für Journalistenausbildung
    • Stefan Ströbitzer, Medienberater
    • Robert Zauchinger, früherer stv. Chefredakteur NÖN unter Hans Ströbitzer
    • Rudolf Mitlöhner, ehemaliger CR die Furche, Innenpolitik Kurier
    • Gudula Walterskirchen, Obfrau Pressverein

Dank an unsere Partner

Vielen Dank, dass sie uns bei der Auszeichung und Förderung des Qualitätsjournalismus unterstützen!

Die wichtigsten Infos zur

Teilnahme

auf einen Blick.

Benannt ist dieser Journalistenpreis nach dem langjährigen Chefredakteur der „Niederösterreichischen Nachrichten“, Prof. Hans Ströbitzer, der 2020 seinen 90. Geburtstag begangen hätte. Sein Zugang und seine Persönlichkeit geben für diesen Preis die Richtung vor: ein Journalismus aus einem christlichen Weltbild heraus, kritisch, aber mit Respekt und stets auf die Würde des Menschen bedacht, nachhaltig wirksam, verantwortungsvoll und letztlich immer konstruktiv – eine Stimme, die den Mächtigen ins Gewissen redete. In diesem Sinn sollen Kolleginnen und Kollegen ausgezeichnet werden, deren Zugang zu ihren Themen und den Menschen, über die sie berichten, dem Vorbild Ströbitzers gerecht wird.

ChefredakteurInnen und HerausgeberInnen sind aufgerufen, junge Journalistinnen und Journalisten bis zu einem Alter von 35 Jahren dafür vorzuschlagen, deren Zugang zu ihren Themen und den Menschen, über die sie berichten, dem Vorbild Ströbitzer gerecht wird.

Die Jury kann eine Auszeichnung für das journalistische Lebenswerk vergeben.

In Frage kommen Journalistinnen und Journalisten, die einen Bezug zu Niederösterreich aufweisen, also hier ihren Wohnort haben, geborene NiederösterreicherInnen sind oder für Medien in NÖ tätig sind bzw. sich mit diesem Bundesland befassen.

Bestimmte Themen sind nicht vorgegeben, ausschlaggebend ist der ethische, bei aller kritischen Distanz dennoch respektvolle, dem christlichen Menschenbild entsprechende, konstruktive und nachhaltige Zugang.

Das Preisgeld für den Hans Ströbitzer Preis beträgt für den 1. Platz EUR 3.000,–, für den 2. Platz EUR 1.500,– und den 3. Platz EUR 500,–. 

Wir danken der Schoellerbank sehr herzlich für Ihre Unterstützung!

 

Weiters wird aus den Einreichungen der Förderpreis – gemeinsam mit dem Kuratorium für Journalistenausbildung – an Nachwuchstalente vergeben. Herzlichen Dank dem Kuratorium für Journalistenausbildung für die Preisstiftung der Förderpreise in Form von Ausbildungsgutscheinen.

Nominierungen konnen bis einschließlich 30.6.2021 per Upload unter www.pressvereinstp.at, per Post oder Email an den Pressverein übermittelt werden. 

Postadresse: Gutenbergstr. 12, 3100 St. Pölten

Email: office@pressvereinstp.at

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